Die Region
  Kursort Drašnice

 

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Parallel zum vormittäglichen Mal- und Zeichenkurs können Sie individuell oder gemeinsam mit den Anderen am Nachmittag das mediterrane Flair von Süd- und Mitteldalmatien erforschen. Denn unser Kursstandort, das idyllische Fischerdorf Drašnice bietet einen idealen Ausgangspunkt um die nähere Umgebung der Makarska-Rivera kennenzulernen.
Besuche und kleinere Ausflüge werden individuell oder auch nach Vereinbarung z.B. zusammen mit den anderen KursteilnehmerInnen organisiert und gemeinsam unternommen.

Unmittelbar vor Drašnice liegen die Inseln Hvar, Brač, Pelješac und Korčula; im Norden die Städte Makarska, Omiš und Split und dahinter, das bis zu 1762 m hohe Biokovo-Massiv mit dem Biokovo-Nationalpark. Die nach Süden anschließende Küste, unterbrochen von den beiden Hauptorten Drvenik und Gradac, ist für seine weitgehend einsamen, kilometerlangen, von Pinienwäldern umgebenen Kies- und Sandstrände bekannt, die zu den schönsten Gebieten der Adria zählen.

 

 
Insel Brač

Die Insel Brač ist ausgesprochen hügelig und besitzt viele tief eingeschnittene Täler - sie ist die größte Insel der mitteldalmatinischen Inselgruppe und die drittgrößte ganz Dalmatiens. Der höchste Gipfel der Insel (Vidova gora, 778 m) ist zugleich die höchste Erhebung aller Adriainseln. Der karstige Küstenstreifen ist felsig und steil, während der übrige Teil verhältnismäßig flach und sandig ist. Die höhergelegenen Regionen der Insel (über 400 m) sind stellenweise mit Föhren und Aleppokiefern bewachsen; ansonsten überwiegt Karstgestein mit Macchia. Auf Brač wird der weltbekannte weiße Marmor gewonnen, der u.a. zum Bau des Diokletianpalastes in Split und des Weißen Hauses in Washington verwendet wurde. Im Westen der Insel liegt Bol, der touristisch wichtigste Ort, mit einem Flughafen, der vor allem während der Sommersaison von kleineren Charterflugzeugen genutzt wird.
Fährverbindungen: Makarska - Sumartin; Split - Supetar; ansonsten Insel-Schiffsverbindungen nach Supetar und Bol.

Insel Hvar

Die Insel Hvar ist vor allem bekannt für ihre vielen bunten Felder aus Lavendel und Rosmarin und wird daher auch die Lavendel-Insel genannt. Lavendelblüte auf Hvar Violette Kleckse auf den vielen kleinen, mit Steinmauern gesäumten Feldern, verzaubern die Insellandschaft in den Monaten Mai-Juli und der betörende Duft des Lavendels tut das Seine. Fast überall wird Lavendelöl als Inselsouvenir angeboten.
Die drei Hauptorte Jelsa, Stari Grad und Hvar-Ort liegen alle in der nördlichen Hälfte; die Insel selbst wird am einfachsten, vom Festland im Osten, mit der ständig verkehrenden Autofähre Drvenik-Sućuraj (alle 90 Minuten) erreicht. Leuchtturm Die Orte Hvar und Stari Grad sind mit der regelmäßig verkehrenden Fähre von/nach Split verbunden. Busverbindungen bestehen zu allen größeren Orten der Insel.

 

Halbinsel Pelješac

Kleine Insel vor PeljesacDie Halbinsel Pelješac (rund 70 km lang und bis 8 km breit) liegt fast in ihrer ganzen Länge parallel zum Festland - im Osten ist sie beim Ort Ston mit dem Festland verbunden, im Westen trennt sie nur der schmale Kanal von Pelješac von der Insel Korčula. Pelješac ist von zerklüfteten Felslandschaften durchzogen, der höchste Berg ist der Sveti Ilija mit 961 m, die mit wilder Macchia bedeckt sind. Bekannt ist die Halbinsel vor allem für ihren guten Wein, den roten Dingac, den trockenen Postup und den weißen und roten Kastelet. Die Bewohner leben neben dem Weinanbau vor allem vom Fischfang und von der Muschelzucht in Mali Ston.

Kloster in OrebicDie beiden wichtigsten Inselorte und zugleich einzigen Fährhäfen sind: Das lebendige Tourismuszentrum Orebić, von dem aus auch die Fähren zur Insel Korčula übersetzen und Trpanj, dem zweitgrößtem Ort im Norden - von hier fahren regelmäßig Autofähren nach Ploče auf das Festland.
Altstadt von StonTouristen, die auf der Küstenstraße zwischen Split und Dubrovnik pendeln, kommen aber vor allem um in Ston (am Eingang zur Halbinsel Pelješac gelegen) die Festungsanlage Koruna, mit 5 km die längste Verteidigungsmauer Europas, zu besichtigen.

Unser Tipp: Auf der Strecke zwischen Ston und Orebić bzw. Trpanj liegt das kleine verträumte Fischerdorf Trstenik, in dem man in aller Ruhe Malen oder auch gemütlich Fisch essen kann. Achtung: Die in manchen Karten noch immer eingezeichnete Fähre in Trstenik ist inzwischen eingestellt.

Insel Korčula

Auf der überaus sehenswerten Insel Korčula trifft man neben Wein- und Olivengärten auf Zypressen, Aleppo- und Schwarzkiefern, sowie Palmen, Feigen- und Mandelbäume. Ein großer Teil Korčulas ist mit Macchia bedeckt.
Hauptort der touristisch gut erschlossenen Insel ist die mittelalterliche Stadt Korčula, die neben Dubrovnik zu den meist besuchten Orten Kroatiens gehört. Der Hafenort Vela Luka ist die größte Ortschaft der Insel.
Besonders eindrucksvoll sind die Schwerttänze - eine Tradition, die ab Ende des 15. Jh. wieder ins Leben gerufen wurde. Der bekannteste Tanz ist der Moresca aus Korčula und der Kumpanija aus Blato. Auf Korčula soll auch der berühmte Venezianer Marco Polo 1254 geboren worden sein - zumindest kann man dort sein Haus besuchen.
Busse verbinden regelmäßig die Orte quer über die Insel. Die Anbindung per Autofähre an das Festland (Split, Orebić, Dubrovnik) und auf die Inseln (Hvar, Brač, Lastovo, Mljet und Pelješac) ist sehr gut.

Makarska

Die ca. 12.000 Einwohner zählende Stadt am Fuße des Biokovo-Gebirges gehört zu den ältesten touristisch erschlossenen Orten Mitteldalmatiens, dem Mittelpunkt der 60 km langen gleichnamigen Riviera. Ansicht von Makarska Ein Spaziergang an der Palmenpromenade "Marinetta" und ein Besuch im Stadtmuseum entführen in die ersten Jahre des Makarska-Tourismus (von Triest gab es einst eine Schiffsverbindung für die edle k. und k. Gesellschaft aus Wien; historische Aufnahmen zeigen die ersten Besucher mit Seidenschirmchen, Schoßhund und viel Froufrou und Chichi).
Nach Makarska fährt man, um in den frühen Abendstunden an der Uferpromenade in einem der vielen Cafés Eis zu schlecken, Drinks zu nehmen oder um gut Essen zu gehen. Makarska ist auch für Nachtschwärmer ideal, die das Nachtleben in den Discos und Bars genießen wollen.
Von Makarska aus hat man eine regelmäßige Fährverbindung zur Insel Brač (Makarska-Sumartin).

Split

Torbogen in SplitWer auf den Spuren des Römischen Reiches und von Venedig wandeln will, wird in Split, der größten Stadt Dalmatiens mit rund 300.000 Einwohnern, schnell fündig - denn der 30.000 qm große Palast, bzw. die Residenz des abgedankten Kaiser Diokletian, nimmt fast die halbe Altstadt von Split ein. Rund zweitausend Jahre Kulturerbe stecken in diesem von der UNESCO geschützten Bauwerk - man spaziert an Sphinxen vorbei, wird von venezianischen Löwen empfangen und genießt in einem der Straßencafés auf antikem Pflaster einen Cappuccino.

Ruinen in salonaSalona, die Hauptstadt der früheren Römischen Provinz Dalmatien, befindet sich oberhalb von Split. Das Ruinenfeld mit den Resten von Forum, Tempeln, Badehäusern und Theatern ist ausgestattet mit allen Insignien der einstmaligen Weltmacht. Im Theater fanden z.B. 18.000 Besucher Platz, in dem auch Gladiatorenkämpfe vorgeführt wurden. Heute kann man sich als Besucher meist allein umschauen, denn wer hierher findet hat Pfadfinder-Qualitäten: Es gibt kaum Hinweise auf die Ausgrabungen, die zum Teil von Gras überwuchert sind und insgesamt einen wenig gepflegten Eindruck hinterlassen.

Drvenik

Im kleinen Hafen der Ortschaft Drvenik, 25 km südlich von Makarska, legen die Autofähren von Sućuraj (Insel Hvar), Korčula (Insel Korčula), Trogir und Split an. Die Überfahrt von Drvenik nach Korčula (ca. 120 Min.) kostet für 2 Personen und je nach Fahrzeugtyp rund 220 Kn, etwa 28,- Euro. Hafen von Drvenik

Inselhopping ist möglich: von Drvenik setzt man mit Fähre nach Sućuraj auf Hvar über, durchquert dann die Insel mit dem Auto bis Hvar-Ort; hier wird die Fähre von Split nach Vela Luka zur Insel Korčula genutzt. In Korčula-Ort angekommen setzt man dann mit der Fähre nach Orebić zur Halbinsel Pelješac über und erreicht schließlich in Ston, mit der Küstenstraße in den Süden die alte Stadt Dubrovnik oder in Richtung Norden über Ploče, wiederum den Ausgangsort Drvenik.
Das ca. 500 Einwohner zählende Drvenik liegt in einer schön bewaldeten Bucht mit einem hohem Gastronomie- und Tourismusangebot. Delikat sind hier Fische, Meeresfrüchte und andere einheimische Gerichte, die entlang der von Palmen und Tamarisken gesäumten Uferpromenade in den zahlreichen Tavernen genossen werden können, wie z.B. in der urigen Konoba Bukara.
In den Wänden der St. Georgs Kirche von Drvenik sind sehenswerte mittelalterliche Grabsteine eingemauert.

Das Biokovo-Gebirge mit Nationalpark

Serpentinenstraße Mit dem Auto kann man von Makarska aus zum höchsten Gipfel des Biokovo-Gebirges gelangen (Sveti Jure, 1762 m, Maut ca. 2,- Euro). Die atemberaubende Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden und führt größtenteils einspurig (mit Ausweichbuchten) durch spitze Kehren an steilen, halsbrecherischen Abgründen entlang. Die Ausblicke über die Küste aus 1000 m Höhe sind fantastisch - vom Gipfel sieht man über die Hochebene des Biokovo-Massivs bis nach Herzegowina. Eine andere Panoramaroute, mit Wanderweg (ca. ½ Stunde), führt zum 1431 m hohen Gipfel mit Blick auf das ca. 60 km entfernte Split.

BiokovogebirgeDer 1984 gegründete Biokovo-Nationalpark mit seinem Botanischen Garten Kotišina hat zahlreiche wertvolle "Belohnungen" für neugierige Naturliebhaber anzubieten, denn hier sind fast alle typischen Karstphänomene präsent: Das Entstehen des Kalksteins vor etwa 160 Millionen Jahren, der tektonischen Erhebung, Dolinen, Eisgruben, die typische Flora und Fauna eines Karstgebirges und die Kalksteinhöhle Tucepska Vilenjaca. Weitere Details können Sie in der öffentlichen Einrichtung, "Naturpark Biokovo", Tina Ujevića 1/l, in Makarska erfahren.
Das Biokovo-Gebirge ist auch Teil des 7-tägigen Höhenwanderweges "Dalmacija" (Gesamtlänge 120 km) für den geführte Wanderungen über die Agentur Biokovo Active Tours, ebenfalls in Makarska, angeboten werden.